Plattform- und Homelifte

Baumustergeprüfte Plattformlifte – auch HOME-Lifte genannt – dienen zur Überbrückung von Absätzen und Gebäudeebenen von bis zu 20 Metern und sechs Etagen für Personen und Lasten. Die Fahrbewegung erfolgt senkrecht innerhalb eines Schachtes. Die Plattformgrößen können für Rollstühle mit und ohne Begleitperson, Krankentragen und -betten und Lasten von bis zu 1000 kg und in Größen von 800 mm x 830 mm bis 1405 mm x 2480 mm ausgelegt werden. Die erforderliche Grubentiefe für den flächenbündigen Einbau beträgt zwischen 50 mm und 130 mm. Unter Verwendung einer entsprechenden Rampe kann die Grube auch ganz entfallen. Gesteuert wird über eine sogenannte Totmann-Steuerung, bei der der Nutzer während der Beförderung dauerhaft einen Taster gedrückt hält.

HOME-Lifte von VOLLMER sind die ideale Alternative für die Nachrüstung von Barrierefreiheit in bestehenden Gebäuden, wenn der Einbau von konventionellen Aufzügen nicht möglich ist.

VOLLMER A4000

Der VOLLMER A4000 ist ein unglaublich kompakter Homelift, der in enge Räume passt. Wenn Sie nur 1 m2 zur Verfügung haben, können wir einen A4000 installieren. Geeignet für Gehhilfen und Haushaltsgegenstände. Der Hausaufzug A4000 wird häufig in Privathäusern installiert.

VOLLMER A5000

Der Personenaufzug A5000 ist einer unser beliebtester Aufzug. Das liegt an seiner Vielseitigkeit im Einsatz, aber auch an den vielen Erweiterungsmöglichkeiten. Er lässt sich ohne größere bauliche Maßnahmen in Neu- und Altbauten integrieren.

VOLLMER Air

Der VOLLMER Air Homelift wurde für kreative Innenraume entwickelt. Das schöne skandinavische Design, die intuitive Funktion und die natürlichen Materialien des Air machen ihn zu einem äußerst anpassungsfähigen Lift, der sich nahtlos in jeden Raum einfügt und ihm das gewisse Etwas verleiht.

VOLLMER Außenlift

Unser Außenlift kann in einem bauseitigen Mauerschacht platziert werden oder aber auch frei am Haus installiert werden. Im öffentlichen Raum finden Sie unsere Cibes Außenlifte häufig in Apartmentanlagen, Parkhäusern und Bahnhöfen.

Häufige Fragen

Ein Plattformlift ist eine kompakte Liftlösung, mit der Personen sicher zwischen verschiedenen Ebenen eines Gebäudes befördert werden können. Anders als bei einem klassischen Personenaufzug betreten die Nutzer eine offene oder teilweise umschlossene Plattform. Plattformlifte eignen sich besonders zur Herstellung von Barrierefreiheit und können je nach Ausführung auch mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen genutzt werden.

Die Plattform bewegt sich entlang fester Führungsschienen senkrecht nach oben oder unten. Je nach Hersteller und Modell kommen unterschiedliche Antriebssysteme zum Einsatz, beispielsweise ein Spindelantrieb, ein hydraulischer Antrieb oder ein Zahnstangenantrieb. Die Antriebstechnik ist meistens platzsparend in die Anlage integriert, sodass kein separater Maschinenraum erforderlich ist.

Ein Plattformlift fährt in der Regel langsamer und wird häufig über eine sogenannte Totmannsteuerung bedient. Dabei muss der Fahrtaster während der Fahrt gedrückt gehalten werden. Klassische Personenaufzüge verfügen normalerweise über eine vollständig geschlossene Kabine, eine automatische Impulssteuerung und höhere Fahrgeschwindigkeiten.

Plattformlifte benötigen dafür meist weniger Platz und lassen sich mit vergleichsweise geringen Eingriffen in die Gebäudestruktur nachrüsten. Hebezeuge mit einer Geschwindigkeit von höchstens 0,15 Metern pro Sekunde werden rechtlich anders eingeordnet als klassische Aufzüge.

Plattformlifte können sowohl in Neubauten als auch in bestehenden Gebäuden eingesetzt werden. Typische Einsatzbereiche sind:

  • Ein- und Mehrfamilienhäuser
  • Büro- und Verwaltungsgebäude
  • Arztpraxen und Therapieeinrichtungen
  • Geschäfte und Gastronomiebetriebe
  • Schulen und öffentliche Einrichtungen
  • Wohnanlagen und Pflegeeinrichtungen

Durch die kompakte Bauweise sind Plattformlifte besonders interessant, wenn für einen herkömmlichen Personenaufzug nicht ausreichend Platz vorhanden ist.

Viele Plattformlifte werden speziell für die Nutzung mit einem Rollstuhl entwickelt. Entscheidend sind eine ausreichend große Plattform, gut erreichbare Bedienelemente, passende Türbreiten und ein möglichst schwellenloser Zugang.
Welche Plattformgröße benötigt wird, hängt unter anderem von der Rollstuhlart, der gewünschten Ein- und Ausstiegsrichtung und davon ab, ob eine Begleitperson mitfahren soll. Die konkrete Ausführung sollte deshalb immer anhand der Nutzungssituation geplant werden.

Plattformlifte sind grundsätzlich auch für den Einsatz im Außenbereich erhältlich. Außenlifte werden häufig an einer Gebäudefassade oder in einem Innenhof installiert, wenn im Gebäude selbst kein geeigneter Platz vorhanden ist.

Die Anlage muss für den Außeneinsatz ausgelegt und unter anderem gegen Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen und Korrosion geschützt sein. Je nach Standort können zusätzliche Maßnahmen wie eine Überdachung, eine Entwässerung oder eine Temperierung erforderlich sein.

Viele Plattformlifte werden mit einem selbsttragenden, modularen Schachtsystem geliefert. Dadurch muss nicht zwingend ein gemauerter Aufzugsschacht errichtet werden. Je nach Modell kann der Lift jedoch auch in einen vorhandenen oder bauseits erstellten Schacht eingebaut werden.

Ein modulares Schachtsystem verkürzt häufig die Bauzeit und ermöglicht eine gute Anpassung an die Architektur des Gebäudes.

Ein separater Maschinenraum ist bei vielen Plattformliften nicht erforderlich, da der Antrieb direkt in die Anlage integriert ist. Auch eine tiefe Aufzugsgrube kann häufig vermieden werden. Je nach Modell genügt eine sehr geringe Grubentiefe oder eine flache Auffahrrampe.

Die tatsächlichen baulichen Anforderungen hängen vom ausgewählten Lift, der Einbausituation und den geltenden Vorgaben ab.

Der Platzbedarf richtet sich nach der Plattformgröße, der Tragfähigkeit, der Anzahl der Haltestellen und der gewünschten Türanordnung. Besonders kompakte Modelle lassen sich auch bei begrenzten Platzverhältnissen installieren.

Für eine rollstuhlgerechte Nutzung muss ausreichend Raum für das Einfahren, Drehen und Verlassen der Plattform eingeplant werden. Neben der Stellfläche des Lifts müssen deshalb auch die Bewegungsflächen vor den Türen berücksichtigt werden.

Vertikale Plattformlifte fahren üblicherweise mit einer Geschwindigkeit von höchstens 0,15 Metern pro Sekunde. Damit sind sie langsamer als klassische Personenaufzüge. Für die Überwindung weniger Etagen ist diese Geschwindigkeit in der Regel ausreichend.

Bei vielen Plattformliften wird innerhalb der Plattform eine sogenannte Totmannsteuerung eingesetzt. Der Nutzer hält den Fahrtaster so lange gedrückt, bis die gewünschte Haltestelle erreicht ist. Wird der Taster losgelassen, stoppt die Plattform.

Diese Bedienungsweise hängt mit der technischen und rechtlichen Einordnung des Plattformlifts sowie den dafür geltenden Sicherheitsanforderungen zusammen. Die genaue Bedienung kann je nach Modell und Ausführung abweichen.

Die reine Montage kann bei einer gut vorbereiteten Einbausituation innerhalb weniger Tage erfolgen. Die gesamte Projektdauer ist jedoch länger, da zuvor die Planung, das Aufmaß, mögliche Genehmigungen, die Fertigung sowie die notwendigen bauseitigen Arbeiten berücksichtigt werden müssen.

Die Einbauzeit hängt insbesondere von der Anzahl der Haltestellen, der Förderhöhe, dem Schachtsystem und den baulichen Voraussetzungen ab.

Die Kosten lassen sich nicht pauschal angeben. Sie werden unter anderem von folgenden Faktoren beeinflusst:

  • Anzahl der Haltestellen und Förderhöhe
  • Plattformgröße und Tragfähigkeit
  • Innen- oder Außenaufstellung
  • Schachtausführung und Türanordnung
  • erforderliche bauliche Arbeiten
  • gewünschte Materialien und Oberflächen
  • automatische Türen und weitere Ausstattungsoptionen
  • Montage-, Prüfungs- und Wartungsleistungen

Für eine belastbare Kosteneinschätzung ist deshalb immer eine individuelle Prüfung der Einbausituation erforderlich.

Ob eine Baugenehmigung benötigt wird, hängt vom Bundesland, vom Gebäude und von der Art des Einbaus ab. Bei einem Außenlift, Veränderungen an der Fassade, Eingriffen in tragende Bauteile oder denkmalgeschützten Gebäuden können zusätzliche Genehmigungen erforderlich sein.

Die baurechtlichen Voraussetzungen sollten deshalb bereits zu Beginn der Planung mit einem Fachunternehmen, dem Architekten oder der zuständigen Baubehörde geklärt werden.

Moderne Plattformlifte verfügen je nach Modell über verschiedene Sicherheitseinrichtungen. Dazu können beispielsweise Sicherheitskontaktleisten, Not-Halt-Taster, Türverriegelungen, Fangvorrichtungen, eine Notabsenkung und eine Notrufeinrichtung gehören.

Die europäische Norm DIN EN 81-41 behandelt Sicherheitsanforderungen an Konstruktion, Herstellung, Einbau, Wartung und Prüfung vertikaler Plattformaufzüge für Personen mit eingeschränkter Mobilität.

Eine regelmäßige Wartung trägt dazu bei, die Sicherheit, Verfügbarkeit und Lebensdauer des Plattformlifts zu erhalten. Dabei werden unter anderem der Antrieb, die Führungselemente, Türen, Verriegelungen, Bedienelemente und Sicherheitseinrichtungen kontrolliert.

Wie häufig eine Wartung erforderlich ist, hängt von der Anlage, der Nutzung, den Umgebungsbedingungen und den Herstellervorgaben ab. Für öffentlich oder gewerblich genutzte Anlagen können zusätzliche Prüf- und Betreiberpflichten gelten.

Je nach Hersteller stehen unterschiedliche Schachtverkleidungen, Verglasungen, Farben, Bodenbeläge, Türvarianten und Bedienelemente zur Verfügung. Dadurch kann der Plattformlift sowohl funktional als auch gestalterisch an das Gebäude angepasst werden.

Bei Außenanlagen müssen neben der Optik insbesondere Witterungsbeständigkeit, Korrosionsschutz und die thermischen Bedingungen berücksichtigt werden.

Am Anfang steht eine Beratung mit Prüfung der räumlichen und technischen Voraussetzungen. Dabei werden unter anderem die Anzahl der Haltestellen, der Höhenunterschied, die gewünschte Plattformgröße, die Türanordnung und die vorgesehene Nutzung ermittelt.

Anschließend erfolgen in der Regel:

  1. Aufmaß und technische Prüfung
  2. Auswahl und Konfiguration des Liftmodells
  3. Klärung baulicher und behördlicher Anforderungen
  4. Angebot und Ausführungsplanung
  5. Vorbereitung des Gebäudes
  6. Lieferung und Montage
  7. Prüfung, Inbetriebnahme und Einweisung
  8. Regelmäßige Wartung und Service

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